Artikel
Was wir geprüft haben, wo die Quellen auseinandergehen und was sich geändert hat. Jede Notiz datiert.
KI-Antworten zur PPWR geprüft: Art. 8 betrifft biobasierte Stoffe, 94/62/EG ist aufgehoben, keine EU-weite EPR-Frist, zwei Wortlaute für Kleinstbetriebe.
Nach Art. 45 Abs. 3 PPWR braucht nur, wer Verpackungen direkt an Endnutzer in einem anderen EU-Staat liefert, dort einen EPR-Bevollmächtigten.
Erzeuger einer Transportverpackung nach PPWR ist, wessen Marke darauf steht, der Produzent generischer Ware oder wer sie maßgefertigt bestellt.
Die PPWR-Konformitätserklärung (Art. 39, Anhang VIII) hat acht Punkte, wird je Verpackungstyp vom Hersteller erstellt und 5 oder 10 Jahre aufbewahrt.
Die PPWR kam 2022, weil der Verpackungsabfall schneller wuchs als die Wirtschaft. Wer sie wollte, wer dagegen war und warum — mit Abstimmungen und Quellen.
Die PPWR ist die Verordnung (EU) 2025/40: ein EU-Gesetz für Gestaltung, Unterlagen und Kennzeichnung von Verpackungen, anwendbar ab 12. August 2026.
EPR-Gebühren sind Kilogramm je Material mal einem Satz von System oder Staat, oft nach Recycelbarkeit gestaffelt. Echte Zahlen 2026 aus fünf Ländern.
EPR heißt: Wer Verpackung als Erster in Verkehr bringt, registriert sich, meldet Kilogramm nach Material und zahlt für Sammlung und Verwertung.
Registrierung und Systembeteiligung sind zwei Schritte. Spanien verlangt beide, Dänemark ein System für Einwegverpackung, Lettland hat gar kein Register.
EPR, PPWR und die nationale Steuer sind drei getrennte Pflichten. Eine Konformitätserklärung registriert Sie nicht, ein Systemvertrag ist keine Konformität.
Lettland besteuert die Holzpalette als Verpackung. Dänemark verlangt für eine weiterverkaufte Mehrweg-Europalette nichts — der Verkäufer muss sie zurücknehmen.
Verpackung, für die Sie belegen können, dass sie Dänemark verlässt, wird der DPA nicht gemeldet. Eine Mehrwegpalette kostet gar nichts.
Spanien hat zwei Verpackungspflichten: Registrierung im RPP mit einem System und eine Kunststoffsteuer von 0,45 €/kg beim Finanzamt. Nicht dasselbe.
LUCID in Deutschland, IDU in Frankreich, BDO in Polen. In sechs der 27 gibt es keine Herstellernummer für Verpackungen — das Formular verlangt Nichtexistentes.
Deutschland zählt Materialgruppen, Frankreich zählt UVC, die Niederlande zählen die Einheit, die der Verbraucher wegwirft. Die Kilogramm sind der leichte Teil.
Fünfzig Prozent, nicht vierzig. Ab 2030, nicht 2026. Und die Artikelnummer zählt, weil eine Konformitätserklärung die geprüften Artikel benennt.